Ablage: Die Organisation der Information by Margit Gätjens-Reuter

By Margit Gätjens-Reuter

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Das Machiavelli-Syndrom: Krankheitssymptome des Unternehmens — Diagnose, Therapie, Prävention

Wilhelm R. Wolf, Dipl. -Ing. , studiete Verfahrenstechnik und Wirtschaftswissenschaften. Nach dem Studium warfare er zehn Jahre bei Exxon Chemical, zuletzt als advertising and marketing supervisor für Zentral- und Osteuropa tätig. Seit 1991 ist er selbständiger Berater.

Fremdenfeindlichkeit als Medienthema und Medienwirkung: Deutschland im internationalen Scheinwerferlicht

Dieser Band führt einerseits die Publikation "Eskalation durch Berichterstattung" von Brosius und Esser (1995) inhaltlich weiter. Andererseits gehen die Autoren in theoretischer, methodischer und ländervergleichender Hinsicht völlig neue Wege. Sie untersuchen fünf verschiedene Effekttypen: · feedback- und Anstiftungseffekte der Berichterstattung auf fremdenfeindliche Gewalt, · Resonanzeffekte von Schlüsselereignissen auf Gewalttäter und Berichterstatter, · Klimaeffekte im Zusammenwirken von Medien, öffentlicher Meinung, politischem Diskurs und Gewalt, · Nachrichtenauswahl- und Nationenimageeffekte in der internationalen Presse über deutsche Fremdenfeindlichkeit, · Effekte individueller und gesellschaftlicher Umweltstrukturen auf fremdenfeindliche Einstellungen und rechte Mobilisierungen im internationalen Vergleich.

Marketing-Accounting im Dienstleistungsbereich: Konzeption eines prozeßkostengestützten Instrumentariums

Marketing-Entscheidungen bedürfen der Untermauerung durch zuverlässige Informationen, die aus verschiedenen Quellen stammen. Insbesondere der Kontrollaspekt, aber auch die Planung zukünftiger Aktionen müssen sich in vielen Fällen auf das interne Rechnungswesen der Unternehmung stützen. Von seiner Ausgestaltung und problemadäquaten Ausrichtung hängt die Qualität vieler Entscheidungen ab.

Metallindustrielle Arbeitgeberverbände in Großbritannien und der Bundesrepublik Deutschland: eine systemtheoretische Studie

Die vorliegende Untersuchung ist die tiberarbeitete Fassung meiner Habilitations schrift. Die Oberarbeitung wurde im Herbst 1984 abgeschlossen. Bei der Konzeption dieser Untersuchung lagen kaum neuere Forschungsergebnisse tiber Arbeitgeberverbande vor. speedy ebenso selten waren Themenstellungen aus dem Bereich der industriellen Arbeitsbeziehungen, die einen Vergleich der Akteure und ih res organisierten Handelns in verschiedenen Landern zum Inhalt hatten.

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Die meisten Mitarbeiter benutzten sie jedoch nur noch, urn lastiges Schriftgut, bei dem sie sich sicher waren, es nicht mehr zu brauchen (aber zu unsicher, urn es zu vemichten), an die Zentralregistratur abzugeben. 54 Wahrend der Ist-Aufnahme in der erwahnten Abteilung wurden die Mitarbeiter befragt, warum sie die Zentralablage nicht benutz'ten. " Ein anderes Beispiel aus dem Bereich der Offentlichen Verwaltung: im Rahmen meiner Mitarbeit in einem Arbeitskreis besichtigte ich mit einigen Kollegen 1986 eine BehOrde, von der wir gehOrt hatten, daB dort der Traum vom "papierlosen Btiro" durch ein elektronisches AktenveIWaltungssystem auf dem besten Wege sei, Realitiit zu werden.

Viel hOher, als wenn lediglich eine lapidare Anwei45 sung zur Benutzung von Kellerdiumen als Archiv herausgegeben wird. Einen betrachtliehen Einsparungseffekt kann man mit der quantitativen, selektiven Ist-Aufnahme vor allem dort erzielen, wo ein neues Verwaltungsgebaude mit Neumoblierung geplant ist. Rechtzeitig durchgeflihrt, lassen sich die notwendigen Mobelinvestitionen erheblich verringem, ohne organisatorische EinbuBen in Kauf zu nehmen - im Gegenteil, die Ablauforganisation profitiert yom AktenfluB.

1m Rahmen meiner Beratungstatigkeit habe ich viele Untemehmen daraufhin untersucht, wie die Zusammensetzung des Schriftgutes in den Buroraumen nach Zugriffshaufigkeit aussieht. Wenn man dabei vier verschiedene Grade der Zugriffshaufigkeit unterscheidet, namlich - hohe Zugriffshiiufigkeit: Zugriff erfolgt mehrmals taglich, - mittlere Zugriffshiiufigkeit: Zugriff erfolgt mehrmals wochentlich bis monatlich, - niedrige Zugriffshiiufigkeit: Zugriff erfolgt nur einige Male im Jahr oder weniger, - keine Zugriffshiiufigkeit: die Unterlagen werden nicht mehr benotigt, 33 dann ergibt sich fUr den Durchschnitt dieser Untersuchungen bei Untemehmen mit gewachsener Organisationsstruktur und Arbeitsablaufen, daB von der gesamten Menge des in den Buroraumen vorhandenen Schriftgutes nur - rund 57 Prozent dem hohen Zugriff, rund 12 Prozent dem mittleren Zugriff, - mnd 25 Prozent dem niedrigen Zugriff, mnd 6 Prozent uberhaupt keinem Zugriff unterliegen.

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