Allgemeine Psychopathologie: Für Studierende · Ärzte und by Karl Jaspers

By Karl Jaspers

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

Show description

Read or Download Allgemeine Psychopathologie: Für Studierende · Ärzte und Psychologen PDF

Similar german_13 books

Dispersionen synthetischer Hochpolymerer: Teil I Eigenschaften, Herstellung und Prüfung

Der vorliegende Teil1 des Buches uber die wassrigen Dispersionen synthetischer Hochpolymerer handelt uber ihre allgemeinen Eigenschaften, die Herstellung der technisch wichtigen Dispersionen und die Prufung ihrer allgemeinen Eigenschaften. Er soll den an Kunststoffdispersionen interessierten Chemikern, Chemieingenieu ren und Chemiestudierenden einen allgemeinen Uberblick geben uber die Kolloid chemie und die Kolloidphysik der wassrigen Dispersionen der synthetischen Hoch polymeren, uber die fur ihre Herstellung, Handhabung und Prufung erforderlichen Massnahmen und Einrichtungen verfahrenstechnischer und sicherheitstechnischer einschliesslich gewerbehygienischer paintings.

Additional resources for Allgemeine Psychopathologie: Für Studierende · Ärzte und Psychologen

Example text

Ein Vorzug ist die ansprechende, durchweg anschauliche Darstellung, die reichen Literaturangaben, die das Werk noch heute zum Nachschlagen geeignet machen, wenn man ältere Literatur sucht. Ein Vorzug sind auch die weiten Perspektiven (z. B . in die Völkerpsychologie), dietrotzdes medizinischen Rahmens möglich bleiben und aus der alten psychiatrischen Bildung kamen, welche in dieser Form bald zugrunde gegangen ist. Die Art der medizinischen Anordnung, wie sie Emminghaus anwendete, ist, wie sie vorher gebraucht wurde, auch weiter in den allgemeinen Teilen der psychiatrischen Lehrbücher üblich geblieben.

Als man Krankheiten für Dämonen hielt, da meinte man, der Mensch sei entweder krank oder nicht krank, er habe einen ganz bestimmten Dämon in sich, er sei als ganzer Mensch eben besessen, "ganz" krank. Einer der fruchtbarsten Schritte in der Erkenntnis war es, als man davon ausging: der Körper als Ganzes sei gar nicht krank, sondern irgendwo lokalisiert, in bestimmten anatomischen Organen oder biologischen Funktionen habe 24 Einführung. sich die Abweichung ausgebildet und übe von hier ausstrahlend mehr oder weniger weitgehende Wirkungen auf andere Organe und Funktionen, auf den gesamten Körper aus.

So ist z. B. in durchaus ernst gemeinten Konstruktionen im Laufe der Zeit die Intensität der Vorstellung zur Ursache von Zwangsvorstellungen, zur Ursache hysterischer Phänomene, zur Ursache von Wahnideen und zur Ursache von Sinnestäuschungen, indem die ganz intensive Vorstellung "nach außen projiziert" wird, gemacht worden. e) Es steht im engen Zusammenhang mit den eben erörterten Vorurteilen, wenn man nur sinnlich Wahrnehmbares als Untersuchungsgegenstand gelten lassen will. Die Untersuchungen der objektiven körperlichen Erscheinungen, der Ausdrucksbewegungen usw.

Download PDF sample

Rated 4.93 of 5 – based on 24 votes