Aneignung von Sozial-Raum in Kleinstädten: Öffentliche Räume by Karin Wehmeyer

By Karin Wehmeyer

Welche Bedeutung haben öffentliche Räume und informelle Treffpunkte in der Lebenswelt Jugendlicher? Welche Motivationen und Bedürfnisse stecken hinter der Nutzung dieser Orte? Haben (Klein-)Städte überhaupt noch die notwendigen Potenziale für das Aneignungsverhalten junger Menschen? Diese Fragen stellt die Autorin Karin Wehmeyer aktuell vor dem Hintergrund sich wandelnder Stadtstrukturen. In ihrer qualitativ angelegten Studie wird der Aneignungsprozess in öffentlichen Räumen betrachtet – fokussiert auf die Lebensphase Jugend und zusätzlich aus der Perspektive Jugendlicher. Die Ergebnisse zeigen, mit welchen unterschiedlichen Motivationen junge Menschen öffentliche Räume und informelle Treffpunkte nutzen und welche Rolle dabei das modify sowie die Freizeitpräferenz spielen.​

Show description

Read Online or Download Aneignung von Sozial-Raum in Kleinstädten: Öffentliche Räume und informelle Treffpunkte aus der Sicht junger Menschen PDF

Best german_13 books

Dispersionen synthetischer Hochpolymerer: Teil I Eigenschaften, Herstellung und Prüfung

Der vorliegende Teil1 des Buches uber die wassrigen Dispersionen synthetischer Hochpolymerer handelt uber ihre allgemeinen Eigenschaften, die Herstellung der technisch wichtigen Dispersionen und die Prufung ihrer allgemeinen Eigenschaften. Er soll den an Kunststoffdispersionen interessierten Chemikern, Chemieingenieu ren und Chemiestudierenden einen allgemeinen Uberblick geben uber die Kolloid chemie und die Kolloidphysik der wassrigen Dispersionen der synthetischen Hoch polymeren, uber die fur ihre Herstellung, Handhabung und Prufung erforderlichen Massnahmen und Einrichtungen verfahrenstechnischer und sicherheitstechnischer einschliesslich gewerbehygienischer artwork.

Additional resources for Aneignung von Sozial-Raum in Kleinstädten: Öffentliche Räume und informelle Treffpunkte aus der Sicht junger Menschen

Sample text

In der Sinus-Milieu Studie U27 wurden katholisch getaufte Kinder von 9 bis 13 Jahren, Jugendliche von 14 bis 19 Jahren und junge Erwachsene (20 bis 27 Jahre) befragt. Der methodische Zugang war sowohl qualitativ (Interviews mit den Jugendlichen, Fotos der Jugendzimmer, Hausarbeiten zu vorgegeben Themen) wie auch qualitativ (Fragebögen an 2400 Jugendliche und 3100 junge Erwachsene) (vgl. Wippermann, Calmbach, 2007, S. 8ff). 5 Die Jugendmilieus in der Lebensphase Jugend 41 besuchen die Realschule, das Gymnasium oder gehen auf Privatschulen.

Diese stehen im Gegensatz zum Begriff des Systems (vgl. a. 39ff). 5 Der Begriff „soziales Milieu“ fasst Personengruppe mit ähnlichen Wertehaltungen und Mentalitäten zusammen, die auf ähnliche Weise ihre Umwelt sehen und gestalten und Beziehungen zu Mitmenschen eingehen. Durch den Begriff „Milieu“ werden Zusammenhänge in der sozialen Lage durch Faktoren wie Bildung, Einkommen, Herkunft, Lebenslage, Geschlecht etc. beschrieben (vgl. a. 42ff). 6 Heinz Reinders hat 2003 und 2004 eine Längstschnittstudie in Schulen im Rhein-Neckar-Raum durchgeführt.

In der Gruppe sind ihnen klare Hierarchien wichtig, sie haben einen hohen Drang zur Selbstdarstellung. Da die Meinung der Gruppe sehr wichtig ist, kommt es häufig zu Verhaltensweisen, die auf Gruppenzwang beruhen (Drogen oder Alkoholkonsum, aggressives Verhalten, um die eigene Stärke in der Gruppe zu beweisen). In ihrer Freizeit gehen diese Jugendlichen in vielen Fällen keinen verbindlichen Verpflichtungen nach, die sie einschränken könnten. Aus diesem Grund nehmen sie weniger an geplanten Aktivitäten teil und verbringen ihre Freizeit an öffentlichen informellen Treffpunkten.

Download PDF sample

Rated 4.13 of 5 – based on 50 votes