Benchmarking von Wissensmanagement: Eine Methode des by Friedrich W. Frhr. Tucher von Simmelsdorf

By Friedrich W. Frhr. Tucher von Simmelsdorf

Wissen ist der elementare Produktionsfaktor von Unternehmen in der post-industriellen Dienstleistungsgesellschaft. Die Ressource Wissen durch organisationales Lernen zu vermehren und zur Zukunftssicherung von Organisationen zieladäquat einzusetzen muss daher das Bestreben des strategischen Managements sein.

Friedrich W. Frhr. Tucher von Simmelsdorf entwickelt in einer auf den heutigen dominanten Ansätzen des strategischen Managements basierenden examine eine Methode für das Benchmarking von Wissensmanagement. Dazu diskutiert der Autor das derzeit in der Praxis beliebteste Managementkonzept Benchmarking und seine Implikationen für die Unternehmensorganisation. Durch die Übertragung dieses Konzeptes auf den Wissensmanagement-Ansatz werden beide Konzepte weiterentwickelt und Möglichkeiten für eine praktische Anwendung von Benchmarking und Wissensmanagement aufgezeigt.

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Vielmehr muB die Organisation derart gestaltet sein, daB sie die Fiihigkeit des angemessenen flexiblen Reagierens auf Umweltturbulenzen und Trendbriichen besitzen muB, urn zu iiberleben (Ansoff 1979). Aus systemischer Sicht ist daher die Entwicklung der Fiihigkeit zur Selbstlenkung und Selbstorganisation gefordert (Ulrich 1994), urn die Dynamik und Komplexitat der betrieblichen Umwelt zu absorbieren und das Gleichgewicht beibehalten zu konnen. Somit lost die Komplexitatsaufuahrne, das systemische Prinzip der Kongruenz von Systemvarietat und Umweltkomplexitat, die friiher anvisierte Komplexitatsreduktion ab (Hill 1991, 9).

Dies kniipft an die Tradition klassischer Managementansiitze im Sinne von Frederick W. TAYLOR an, der die Grundlagen flir eine Wissenschaft des Managements (Scientific Management) schuf. Die Frage, warum einzelne Organisationstypen (Gattungen) iiberleben und prosperieren und andere aussterben (survival of the fittest organization) ist von zentraler Bedeutung und wird mittels typisierender und kategorisierender Merkmale beantwortet (Staehle 1994, 861). Diese Merkmale der Organisation, sogenannte "comps" (McKelvey 1982), sollen die Gene der Organisation, wie etwa Verfahrensrichtlinien und Routinen, die das Basismaterial, den sogenannten Genotyp, der Evolution bilden, darstellen (Sachs 1997, 92).

B. Organisationen) auf heftige Kritik (Gaitanides/OechsleriRemer/Staehle 1975). 13 Zu der St. Galler Gruppe zahlen u. a. Knut BLEICHER, H. Peter DACHLER, Peter GOMEZ, Fredmund MALIK, Giinter MOLLER-STEWENS, Gilbert PROBST, Cuno POMPIN, Hans ULRICH, Peter ULRICH und Rolf WUNDERER. Zu einer Darstellung des St. ). Die Markt- und Ressourcenorientierung in der strategischen Managementdiskussion 15 namik und damit in die effektive Komplexitlit (Probst 1993). Das tayloristische, auf den Prinzipien des Scientific Managements beruhende Denken in linearen, monokausalen UrsacheWirkungszusammenhlingen wird durch ein neues Paradigma, das sogenannte ganzheitliche, systemische oder "vemetzte" Denken, abgelost (probst/Gomez 1993).

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