Biographien von Pflanzensippen by Rudolf Scharfetter

By Rudolf Scharfetter

Die Geschichte der Pflanzenwelt ist das großartigste, das höchste und letzte Ziel, das wir mit allen unseren botanischen Forsch- gen erstreben. · A. V. KERNER, Pflanzenleheu, 2. !3d. , S. four. Der etwas sonderbar anmutende Titel dieses Buches wird sofort verständlich, wenn ich an die Biographien bedeutender Menschen erinnere. In der Regel wird zunächst unter Angabe ihrer Geburtsdaten von ihren Eltern und Vorfahren und dem Erbgut berichtet, das sie von diesen als körperliche und geistige Anlagen mitbekommen haben. Jeder Mensch wird nun in eine bestimmte, zeitbedingte Um­ welt hineingeboren; je nach seinen Anlagen setzt er sich mit dieser Umwelt auseinander; es ist sein Schicks a I, ob er in Friedens- oder in Kriegszeiten geboren wurde, ob er Gele­ genheit hat, seine Anlagen zu entfalten oder ob er sich gegen ein widriges Geschick durchsetzen muß. Mit der Umwelt, die sich im Laufe der Zeit ändert, wechseln die Geschicke des Einzelnen, die Ausbildung einzelner Anlagen wird durch die Gunst der Zeit gefördert, die Ausbildung anderer gehemmt: der Mensch bewährt sich oder er versagt in den verschiedenen Lebenslagen, in die ihn im Laufe der Zeit sein Schicksal ver­ setzt.

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Dispersionen synthetischer Hochpolymerer: Teil I Eigenschaften, Herstellung und Prüfung

Der vorliegende Teil1 des Buches uber die wassrigen Dispersionen synthetischer Hochpolymerer handelt uber ihre allgemeinen Eigenschaften, die Herstellung der technisch wichtigen Dispersionen und die Prufung ihrer allgemeinen Eigenschaften. Er soll den an Kunststoffdispersionen interessierten Chemikern, Chemieingenieu ren und Chemiestudierenden einen allgemeinen Uberblick geben uber die Kolloid chemie und die Kolloidphysik der wassrigen Dispersionen der synthetischen Hoch polymeren, uber die fur ihre Herstellung, Handhabung und Prufung erforderlichen Massnahmen und Einrichtungen verfahrenstechnischer und sicherheitstechnischer einschliesslich gewerbehygienischer paintings.

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Die Phylogenie der Koniferen. Ber. iVestpr. Bot. Zool. Ver. 49. - ZrMMERMANN, W. 1930. Die Phylogenie der Pflanzen. Jena 1930. 32 Betulaceae = Corylaceae. - Birkengewächse. II. Betulaceae = Corylaceae. - Birkengewächse. Unterfamilie I: Betuloideae (ursprünglicher). 1. , gegen 100 Arten. 2. , über 50 Arten. Unterfamilie II: Ooryloideae (abgeleitet). 3. , gegen 60 Arten. 4. , 2 Arten (Mongolei, Yünnan). 5. , 10 Arten. , etwa 20 Arten. Gesamtartenzahl: gegen 250 Arten. Wohl kaum von einer anderen Familie dürften so viele Fossilien aus (der Kreide?

Bot. Ges. - ZIEGENSP-ECK, H. 1927. Die Phylogenie der Koniferen. Ber. iVestpr. Bot. Zool. Ver. 49. - ZrMMERMANN, W. 1930. Die Phylogenie der Pflanzen. Jena 1930. 32 Betulaceae = Corylaceae. - Birkengewächse. II. Betulaceae = Corylaceae. - Birkengewächse. Unterfamilie I: Betuloideae (ursprünglicher). 1. , gegen 100 Arten. 2. , über 50 Arten. Unterfamilie II: Ooryloideae (abgeleitet). 3. , gegen 60 Arten. 4. , 2 Arten (Mongolei, Yünnan). 5. , 10 Arten. , etwa 20 Arten. Gesamtartenzahl: gegen 250 Arten.

Sympodium als OrganisationsmerkmaL Das w e i b I ich e- Kätzchen soll im Frühjahr (siehe oben) die Samenanlagen zur Befruchtung bereitstellen. dies der Fall. Hainbuche, Hasel, Birke und Erle werden aber mit der Ausbildung der Samenanlagen nicht rechtzeitig fertig, sie verzögert sich bis Ende Mai, Anfang Juni. Um nun doch die Befruchtung zu sichern, schlägt die Pflanze einen 1nteressanten Mittelweg ein. Die Entwicklung der Narbe eilt der Entwicklung der anderen Teile der weiblichen Blüte voraus.

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