Das Böse als Vollzug menschlicher Freiheit: Die by Lisa Egloff

By Lisa Egloff

Evil is the center problem in considering freedom. With willing ancient expertise, this examine reconstructs the complex interrelation among freedom and necessity in German Idealism and illuminates Schelling’s systematic process round the 12 months 1809. This reinterpretation of Schelling’s treatise on freedom considers systematic and theological questions in addition to the potent culture of Platonism and Neo-Platonism.

Das Böse ist die zentrale Herausforderung für das Denken der Freiheit. Die vorliegende Studie rekonstruiert historisch versiert den Problemzusammenhang von Freiheit und Notwendigkeit im Deutschen Idealismus und präzisiert den systematischen Lösungsansatz Schellings um das Jahr 1809. Diese Neuinterpretation der Freiheitsschrift berücksichtigt auch die theologischen Fragen und die im Hintergrund wirksame culture des (Neu-)Platonismus.

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AA I,4, S. 157 / SW I, S. 1 System der Freiheit. Der idealistische Ansatz der Freiheitsschrift in der Kantnachfolge Die Freiheit ist im Deutschen Idealismus nicht nur ein Schlüsselbegriff der praktischen Philosophie, sondern das alle Bereiche verbindende Grundprinzip. Mit ihm wird in Schellings und Fichtes Frühidealismus eine neue Metaphysik inauguriert, eine Metaphysik der Freiheit (vgl. Halfwassen 2004, S. 459 – 481), weil die Freiheit zum ersten Prinzip erhoben wird, sodass auch das Sein von der Freiheit her verstanden wird (vgl.

Er betont, dass die Freiheitsschrift „grundsätzlich vom Menschen aus“ ansetze, weil es das „Menschliche der menschlichen Freiheit [sei], woran der alte Real-Idealismus scheitert“ (Theunissen 1965, S. 178). Dabei behauptet er, dass die Gesetztheit der Freiheit des Menschen von Schelling im Laufe der Untersuchung zugunsten der Selbstanfänglichkeit – und damit der Absolutheit – menschlicher Freiheit aufgegeben werde, sodass der Begriff der derivierten Absolutheit letztlich uneingelöst bleibe. Lore Hühn hat aufgezeigt, dass es die „ureigenste Intention der ganzen Freiheitsschrift“ sei, darzulegen, „daß die angeführten Selbstsetzungsfiguren immer schon durch das ihnen inhärierende sündentheologische Erbe gebrochen“ sind und damit auf die „latente Präsenz des Verdrängten [der Gesetztheit] im Modus der Verkehrung“ (Hühn 1998a, S.

Es fällt zudem auf, dass das Forschungsinteresse an Schellings Konzeption des Bösen häufig explizit theologisch war, wodurch die idealistisch-systematischen Konsequenzen der Konzeption der menschlichen Freiheit häufig zugunsten der Frage nach dem Gelingen oder Scheitern der Theodizeefrage zurücktrat. Die Funktion und Konsequenzen der Thematisierung des Bösen als Freiheitsvollzug innerhalb der idealistischen Konstellation herauszustellen, ist dagegen das vorrangige Interesse dieser Untersuchung.

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