Das Geheimnis: Zur funktionalen Ambivalenz von by Joachim Westerbarkey

By Joachim Westerbarkey

Ein Forschungsprozess ist ein standiger Lernprozess, der auch dann noch nicht beendet ist, wenn guy mit der Niederschrift seiner Ergebnisse beginnt. Eine entscheidende Vor aussetzung fur die Entstehung dieser Arbeit warfare eine langere Beurlaubung vom Hoch schuldienst, die durch ein Habilitandenstipendium der DFG ermoglicht wurde. Des halb mochte ich an erster Stelle der Deutschen Forschungsgemeinschaft danken, aber auch etlichen Kollegen und Studierenden fur wertvolle Anregungen (allen voran Walter Homberg und Arnulf Kutsch), ausserdem meiner Frau Margit, die in vielen anstrengen den "Spatschichten" meine Manuskripte entziffert, abgeschrieben und korrigiert hat, und ganz besonders danke ich Klaus Merten, Siegfried Weischenberg und Hanns Wie nold fur konstruktive Kritik und tatkraftige Ermutigung in schwierigen Phasen meines Habilitationsverfahrens. Den endgultigen textual content haben Mechthild Masker abgeschrieben, Mechthild Winkelmann korrigiert und Harald Klein gesetzt. Joachim Westerbarkey, Oktober 1990 Kapitell Einleitung ., Die Forderung an den Leser, diese eine Fragestellung (. . . ) ununterbrochen lestzuhalten, - da sonst diese Seiten als eine Anhaufung zusammenhangloser Tatsachen und Reflexionen erscheinen konnten, - ist das einzige, was once dem Buche vorangestellt werden muss. " Georg Simmel 1. 1 Begrundung 1. 1. 1 Zum Thema used to be immer auch mit dem Begriff bezeichnet wird: Das Forschungsfeld "Offentlichkeit" hat eine reiche wissenschaftliche culture, die weit vor die Entstehung der akademi schen Disziplin Publizistik zuruckfuhrt. Ungezahlte Beitrage zu Aspekten wie "offentli che Meinung" oder "Offentlichkeitsarbeit" fullen inzwischen die Bibliotheken verschiede 1 ner Fachberei

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Fremdenfeindlichkeit als Medienthema und Medienwirkung: Deutschland im internationalen Scheinwerferlicht

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S. ). Zum Begriff "dispositionales Paradigma" vgl. RENCKSTORF 1911, S. 21 ff. 39Später (nach 1920) wird FREUD allerdings "rückfällig" und unterscheidet den Lebens- und den Todestrieb; vgl. FROMM, S. 118; KON, S. 61 ff. u. 73. 40 vgl. KON, S. 138; RICHTER, S. 11; DURKHEIM leitet nicht das Gesellschaftliche vom Individualpsychologischen ab, sondern betrachtet die menschliche Psyche als Ausdrucksform der überpersönlichen Gesellschaft (vgl. von WIESE 1954, S. 91). 41 vgl. AUER, S. ; GOTTSCHALCH, NEUMANN-SCHÖNWETTER u.

7, 19 f. u. 32 (Anm. 37); WATZLAWICK, BEAVIN u. 53. 69 vgJ. McCALL u. SIMMONS, S. ; LUHMANN 1967, S. 632; MERTEN 1977, S. ; RENCKSTORF 1977, S. 24 u. 27, der sich auf George H. MEAD stützt. LUHMANN (1967) definiert Reßexivitilt als leistungssteigernde Anwendung von (Selektions- )Prozessen auf sich selbst (vgl. S. 632). 70 vgl. AUFERMANN, Nr. 20, S. ; LUHMANN 1967, S. 632; MERTEN 1977, S. , 113 u. ; MERTEN 1978, S. 10 f. u. 16. Vgl. hierzu auch das Erwartbarkeits-Axiom bei BAACKE (1975), der Erwartbarkeit von Erwartungen als Strukturelement jeder Kommunikation betrachtet, das selbst auf Kommunikation beruht und (weitere) Kommunikationsprozesse erleichtern hilft (S.

1981, S. 10. Der durch die erste soziale Objekt-Bindung begründete dialektische Zusanunenhang zwischen Beziehung und Identität weist übrigens weit über die FREUDsche Reduktion von Beziehungen auf Möglichkeiten der Befriedigung libidinöser Triebe hinaus, auch wenn unbestritten ist, daß die Entwicklung von Objekt beziehungen in engem Zusammenhang mit der Reifung erogener Zonen steht. VgI. dazu auch FROMM, S. 45 u. 175; GOFFMAN 1974, S. ; LAING, S. 9; vgI. ECKENSBERGER, S. ; GOTTSCHALCH, NEUMANNSCHÖNWETTER u.

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